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Umgang mit Stress

Aktualisiert: 31. Dez. 2022

Hier erfährst du, was Stress ist, welche Funktion er hat und wie Du mit stressigen Situationen besser umgehen kannst.



Stress kennt wahrscheinlich jede Person. Ob in Prüfungen, vor wichtigen Treffen oder während emotionalen Belastungen. Dabei ist Stress eine sehr individuelle Reaktionsform von Menschen auf Situationen in der Außen-, also auch Innenwelt. Häufig geht er mit Ängsten, Zweifeln oder körperlichen Beschwerden einher, vor allem dann, wenn man keine geeigneten Bewältigungsstrategien für Stress erzeugende Situationen anwendet. Das Gute ist, dass es verschiedenste präventive und akute Möglichkeiten gibt, mit Stress besser umgehen zu können. Dazu zählen beispielsweise Spazieren gehen, einen Zeitplan erstellen oder Atemübungen. Solche konkreten Anwendungen sind in unserer hektischen Gesellschaft sehr wichtig, damit unser Körper im Gleichgewicht bleiben und das Leben genießen kann. Christian Morgenstern sagte dazu einst:


„Wer immer funktioniert, entzieht sich dem Abenteuer des Lebens.“

Funktion von Stress


Stress ist eigentlich gar nichts schlechtes. Stress hatte schon immer die Funktion, unseren Körper in Alarmbereitschaft zu versetzten. Beispielsweise dann, wenn ein Tier uns angegriffen hat oder während Umweltkatastrophen. In diesen Fällen kann Stress sogar Leben retten, indem Stresshormone wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet werden. Dadurch steigt die Aufmerksamkeit, Wachheit, Konzentration und Muskelkraft an, während beispielsweise die Verdauung vernachlässigt wird. In diesem Moment konzentriert sich der Körper nur auf das überleben. Nach der Gefahrensituation wechselt unser Körper automatisch in die Entspannung, wodurch es zu einem Abflachen der Stresshormone kommt.


Disstress


Verwahrt der Körper jedoch zu lange im Stress, so können ernstzunehmende körperliche als auch psychische Probleme entstehen. Die Stresshormone führen auf Dauer beispielsweise zu erhöhten Blutdruck, Schlafproblemen, Verdauungsbeschwerden, geschwächten Immunsystem, Konzentrationsproblemen, Muskelverspannungen oder Libidoverlust. Wenn der Körper im Disstress verweilt, kann man sich dies wie einen dauerhaft aktivierten Notfallmodus vorstellen.


Stressbegünstigende Faktoren


Folgende Faktoren bzw. Persönlichkeitseigenschaften können Stress begünstigen. Das Wissen darüber kann jedoch helfen, sein eigenes Verhalten einordnen und reflektieren zu können.

  • Leistungsdruck

  • Perfektionismus

  • Kontrollstreben

  • Einzelkämpfertum

  • Ungeduld

  • Zeitdruck

  • Soziale Konflikte


Was tun in stressigen und überfordernden Situationen?


Einen Zeitplan erstellen, um einen Überblick zu erschaffen. Sich alles merken zu müssen kann bereits Stress auslösen. Wenn man dann mal einen Termin vergisst, kann dies ebenfalls Stress auslösen. Stressoren wie digitale Medien reduzieren, um die äußeren Reize zu minimieren. Pausen nehmen und diese auch nutzen, indem man beispielsweise Spazieren geht oder eine Yogaeinheit einbaut. Prinzipien zu setzten ist ebenfalls wirkungsvoll, da man so produktiver ist und mehr Zeit für Entspannung übrig bleibt. Ordnung ist das halbe Leben. Je mehr Ordnung besteht, desto weniger verliert man den Überblick. Die freie Zeit genießen und Pausen auch eingestehen können. Unabhängig davon, dass jeder Mensch Pausen verdient, führen diese langfristig wiederum zu mehr Produktivität. Körperliche Aktivierung, vor allem bei Bürotätigkeiten. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Sport das Stresslevel senken kann und zu mehr Motivation und Kreativität verhilft. Trau dich mit anderen über deinen Stress zu sprechen. Häufig hilft bereits der Austausch mit anderen. Einerseits erfährt man so weiter hilfreiche Tipps, andererseits wird man schnell bemerken, dass man nicht der oder die einzige ist, der/die Stress erfährt. Auch Atemübungen können hilfreich sein. Häufig genügt es schon einige tiefe und bewusste Atemzüge zu nehmen.





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